Sassnitz – Kur- und Kreideheilbad

Ja Sie haben richtig gelesen – Kur- und Kreideheilbad Sassnitz. Durch Herausstellung und Vermarktung unserer naturgegebenen Vorteile und Besonderheiten wie Kreide und Solewasser zur Anwendung bei Gelenkbeschwerden, Muskelverspannungen, Rheuma, Prellungen und zur Entspannung, bei Hauterkrankungen und die Seeluft zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, kann es uns gemeinsam gelingen neue dauerhafte Arbeitsplätze zu schaffen, die Stadt positiv zu entwickeln. Wußten Sie, daß Sassnitz im Jahr 1935 den Titel 1. Kreideheilbad verliehen bekommen hat?
Auch mit dem aktuellen Projekt des Bäderverbandes MV „Entwicklung der natürlichen Ressource Wald zum Kur- und Heilwald zur Nutzung als Therapeutikum und dessen Vermarktung“ kann Sassnitz eine Vorreiterrolle übernehmen und zusätzliche Wettbewerbsvorteile erzielen.
Welche Möglichkeiten gibt es alle ortsansässigen/regionalen Unternehmen und Vereine, die in diesem medizinisch-kurklinischem Bereich bereits tätig sind mit einzubinden?

Für eine Anerkennung der Stadt Sassnitz als Kurort ist es wichtig, sich mit dem Land M-V in einem Kompromiss auf folgende Punkte zur Umsetzung zu einigen:

Beide wollen die Schaffung des Kur- und Kreideheilbades Sassnitz durch folgende Schritte erreichen:

a) Angebote von Kreidebädern, Kreideschlammpackungen in Verbindung mit Heilwasser und Seewasser u.a. zur Behandlung von Gelenk-, Atemwegs- oder Hauterkrankungen in Sassnitz
b) Ausbildung bzw. Qualifikation eines ortsansässigen Arztes zum Badearzt fördern
c) Sassnitz ist bereits ein staatlich anerkannter Erholungsort, deren Luft und Klima laut einem Gutachten Eigenschaften aufweist, die der Erholung förderlich sind. Die Standards dazu werden gehalten.
d) Einrichtungen, die an die Arbeit von Dr. Friedrichkarl Wünn (Chefarzt des Krankenhauses Kreideheilbad Sassnitz von 1945 bis 1963) anknüpfen und Heilmittel abgeben und anwenden, fördern.
e) Einrichtung eines öffentlichen natürlichen Kreidebades zum Beispiel in einem stillgelegten Kreidesee.
f) Einrichtung eines Kurparkes Dwasieden (durch Beräumung der Brache im Zuge der Sicherungspflicht) vorbehaltlich späterer baulicher Maßnahmen zur Erweiterung des Kurbetriebes. Der noch vorhandene Marstall wird Kurhaus mit Dusch- und Umkleidemöglichkeiten mit dem Zugang zum natürlich angelegten Thermalbad. Die Reste des Schlosses mit seinen Säulen müssen in die Gestaltung mit einbezogen werden. Mit der öffentlichen Nutzung der Kreide und der Natrium-Calcium-Chlorid-Thermal-Sole einem außergewöhnlichem Heilwasser, welches mit 39 Grad Celsius aus dem Boden kommt, eröffnen sich neue Perspektiven.
g) Einrichtung einer Kurverwaltung
Da Sassnitz das einzige Kreideheilbad bleiben wird, ist das Risiko einer Gesetzesänderung vertretbar, zumal dadurch alle Probleme der Stadt gelöst werden, Sassnitz auf eigenen finanziellen Füßen stehen kann und die Zuweisungen zum Haushaltsausgleich bei entsprechender Entwicklung der Stadt gegen null tendieren. Am Ende also eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Das wiederum steht im Einklang mit den Zielen der Förderung von Zuzug durch Jung und Alt, der Förderung der Wirtschaft, des Tourismus und der attraktiveren Gestaltung unseres Lebensraumes Stadt Sassnitz.

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